TeenieTheaterTreff

Für Jugendliche von 12-18 Jahren in Kooperation mit “JugendART”

Der TeenieTheaterTreff (TTT) ist ein Theaterspielclub für Jugendliche von 12-18 Jahren am Theater PATATI-PATATA. Er besteht seit 2004 in Kooperation mit den Jugendkulturtagen der Stadt Reutlingen “JugendART”.  Der TTT entwickelt jedes Jahr ein eigenes Stück zu gesellschaftspolitischen Fragen, die Jugendlichen unter den Näglen brennen. Ausgangspunkt sind meist aktuelle Ereignisse, Miedenberichte, u. U. literarische Vorlagen, die dann frei von den Spielern durch Improvisation und eigenes Schreiben weiterentwickelt werden zu einem eigenen Stück.

Ziel der Projekte ist eine intensive Auseinandersetzung mit Theater als Ausdrucksform: Jugendliche als Autoren und Spieler. Selber spielen, selber erfinden, schreiben und kreativ werden, sich einbringen mit Haut und Haar, Verstand und Herz. Theater spielen ist mehr als Text aufsagen. Die Stücke des TTT werden in der Regel 6-9 Mal unter professionellen Bedingungen im Theater aufgeführt.

Der TeenieTheaterTreff

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Pressestimmen

„Der TTT zeigt bei der Premiere ein mitreißendes Stück über den Klimawandel… Die Teenies überzeugen nicht nur durch ihr Schauspiel sondern auch mit ihrem Thema des Klimawandels und der Konsumkritik… Ganz stark sind die schauspielerischen Leistungen der sechs Jugendlichen. Beeindrucken, ausdrucksreich, überzeugend in Mimik und Gestik, einfallsreich und auch immer wieder witzig. Trotz der Themenschwere.“

„TTT begeistert mit „Freiheit schillert“ …Temporeicher Aufruf zu mehr Menschlichkeit…Beeindruckend auch, wie es den jungen Darstellern immer wieder gelingt, das Stück mit einer durchaus zeitkritischen Schärfe aufzuladen. Etwa, wenn sie die Verhaftungen des Journalisten Deniz Yücel in der Türkei mit der des Dichters und Schiller-Freundes Christian Friedrich Schubart anno 1777 vergleichen, die beide wegen kritischer Meinungsäußerungen im Gefängnis saßen. … Am Ende des Abends bleibt bei den Besuchern mehr haften als ein literarischer Eindruck. Denn „Freiheit schillert“ ist nicht nur ein intelligent und amüsant aufbereitetes Theaterstück, sondern auch ein nachhaltiger Aufruf zu mehr Menschlichkeit.“

„ein Stück mit Tiefgang (…) Voll leer wird von den Jugendschauspielern mit viel Liebe zum Detail auf die Bühne gebracht.(…) Was normalerweise als trockene Präventionspädagogik gilt, kommt beim jungen Publikum sichtbar an“

Voll leer entlarvt den Seelentröster – Sehr gut herausgearbeitet: ein gewisses Verständnis wird schnell zur Entschuldigung und zu gesellschaftlicher Akzeptanz.(…)

Sehr beeindruckend und berührend. Sehr gut recherchiert. Es war genial inszeniert und gespielt! Wirklich absolut genial. Das Thema – für eine Präventionsveranstaltung – gut aufgearbeitet und sehr viele wesentliche Aspekte wirklich „auf den Punkt“ gebracht. Mit einer Prise Humor, trotz des „schweren“ Themas. Riesen Kompliment an Alle Mitwirkende!

„ein kritischer Blick auf beide Kontinente. Nachdenkliche und berührende Momente boten die jungen Darsteller. Mit einfachen Mitteln werden Schauplätze gelungen inszeniert. Da reichen etwa Eimer auf dem Kopf stehend, um Bohrtürme nachzustellen. Applaus und ein lautstarkes „Bravo“ demonstrierten, dass die gespielten Hoffnungen der Afrikaner und die gezeigten Flüchtlingsschicksale beim Publikum ihre Wirkung nicht verfehlten.“

„Die Themen sind ernst, sehr ernst. Die schleichende, zunehmende öffentliche Ausgrenzung der Juden im Dritten Reich, ihre Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung, dazwischen eingestreut Anspielungen auf die Gegenwart, auf Flüchtlinge im Mittelmeer, Fremdenhass und Gewalt auf unseren Straßen – da gibt es nichts zu lachen – sollte man meinen. Und doch ist das Stück ausgesprochen unterhaltsam. Dass darin kein Widerspruch liegt, dass das völlig stimmig wirkt, gehört zu den ganz großen Stärken des Stückes.“

„… so präsentieren sich die Theater-Teenies in bester Spiellaune, bringen kreative und quirlige Szenen, Choreografien und viel Musik auf die Bühne, sprechen ihre eigene Sprache, schauspielern ganz natürlich und streifen mit ihrer Schülerzeitung gesellschaftskritische Themen wie Kinderarbeit und Jugendarbeitslosigkeit.“

„Die Premierengäste im FranzK sahen einen ziemlich poppigen Überblick über ein gar nicht so generationsspezifisches Dilemma (…) Daneben packt „Pleite“ gleich noch eine ganze Palette an jugendumtreibenden Problematiken auf die Bühne. Selbstfindung und Aversionen gegen Mathe, Figurenideale, Facebook, peinliche Eltern und Junge schwärmt für Mädchen-Geschichten.

„…als Zuschauer konnte man fast meinen, man habe selbst eine Reise in Reutlingens Partnerstadt Bouaké unternommen, so pointiert, anschaulich und lebendig fiel der theatrale Reisebericht aus….ein poetisch, witziges und kritisches Theaterstück“

„Ganz herzlichen Glückwunsch – ich hatte wirklich das Gefühl mit auf der Reise zu sein.“

„Das war ein unvergesslicher Theaterabend! Ein wahrhafter Beitrag zur Völkerverständigung und echte Friedensarbeit!“

„Es ist – fast – das beste Theaterstück, das ich je gesehen habe. Dringende Empfehlung für alle Afrika-Liebhaber.“

„Aus der Begegnung junger Menschen, die sich vorher nur über Email kannten, entwickelt sich ein witziges komödiantisches Stück, das die jugendlichen Schauspieler vor knapp 1200 Zuschauern in vier Aufführungen auf die Bühne brachten (im Schulhof, den Ruinen der Stadthalle Bouaké, dem Goetheinstitut in Abidjan)“

„…Sehr eindringlich wird das ständige Abwägen von Freiheitsdrang und Gesinnung, Loyalität und Opportunismus thematisiert. Der Humor kommt. Dennoch nicht zu kurz, es gelingen immer wiederherzhaft komische Szenen und Dialoge…“

„Dem TeenieTheaterTreff ist mit seinem neuen Stück ein ganz großer Wurf gelungen. (…) Dem TTT gelingt es, Lessing zu einem aktuellen, kritischen und frechen Theatertext umzuschreiben und glänzend auf die Bühne zu bringen. Mit allem was Theater so braucht: Als da wären kantige Charaktere, erfrischendes Schauspiel, origineller Umgang mit Requisiten, hemmungslos emotionale und vor allem selbstgemachte Musik, tolle Bilder und kreative Choreografien, brenzlige Themen, Witz, Provokation, Spannung und Unterhaltung durch knackige Sprüche“

„Seine Kohlhaas-Version präsentiert der TTT in einer humorvollen, aber auch tiefgründigen Version, die in einer Mischung aus Gegenwart und Mittelalter spielt. Vom Solidaritätsprinzip über Pressefreiheit bis hin zu den Demonstrationsverboten rund um den G-8- Gipfel mit zahlreichen Seitenhieben erarbeiten die Nachwuchs – Schauspieler geballte Gesellschaftskritik, die zum Nachdenken anregt.“

„Entstanden ist eine Inszenierung, die gespickt ist mit guten Ideen und äußerst bühnenwirksamen Szenen. Spätestens als das ganze Gesinde niedergemetzelt am Boden liegt kommen einem große Zweifel ob es wirklich Gerechtigkeit geben kann. Ganz und gar keinen Zweifel jedoch gibt es am Spiel des TTT, denn das ist durchweg ausdrucksstark, ideenreich und sehr homogen.“

2021Wiederaufnahme Heiße Zeiten
2020Heiße Zeiten – Ein Stück zum Klimaschutz, nicht nur freitags
2018Freiheit schillert – Freiheitsideen damals und heute
2017Voll leer – Ein Stück über den Umgang mit Alkohol in der Gesellschaft
2016Afrika – Europa, die Flucht nach vorne. Interkulturelles Theaterprojekt mit der Elfenbeinküste
2015Ein Koffer voll Mut – eine Suche nach Zivilcourage, Helden, Mut zwischen NS-Zeit und heute
2014Pleite – ein Spiel um Konsum, Geld und Außenseiter sehr frei nach dem Jugendstück von Michael Miensopoust „Toms Pleite“
2013Erzähl mir von Dir – Afrika trifft Europa – interkulturelles Theaterprojekt mit der Elfenbeinküste Teil 3
2013Afrika oh Afrika – ein theatraler Reisebericht über die Elfenbeinküste Teil 2
2012Die Stunde da wir nichts voneinander wussten – interkulturelles Theaterprojekt an der Elfenbeinküste Teil 1
2012Hinter der Mauer – ein Stück DDR
2011Nathan global – eine Suche nach Toleranz und Menschlichkeit in einer globalisierten Welt frei nach Lessing „Nathan der Weise“
2010Kein Platz mehr – ein Stück über Mobbing, Ausgrenzung, Freundschaft, inspiriert durch „Die Geschichte von Lena“ von Michael Ramløse
2009Kohlhaas – Gerechtigkeit – nur ein Wort – eine Suche nach Wahrheit und Recht
2008Blätternder Lack – ein Stück über Hinsehen- Wegsehen, Zivilcourage
2007Meer und Mehr – ein poetisches Stück über die merkwürdige Begegnung mit einem Engel, frei nach einer Erzählung von Gabriel Garcia Marquez
2006Aus dem Abseits! – Deutschland im WM Fieber – ein sportlich-musikalisches Stück in Zusammenarbeit mit der Band „Herr Stilz seine Freunde“