Spielpause beim Theater Patati-Patata wegen Corona

Liebes Publikum, liebe Veranstalter, liebe Kollegen,

auch wir setzen den Spielbetrieb bis zum 20. April 2020 ab sofort im Rahmen der Eindämmung der Infektion mit dem Corona-Virus aus. Nach den Osterferien, ab dem 20.04.2020 planen wir alle Veranstaltungen wieder aufnehmen zu können. – So der momentane Stand. Wie alles kommen wird, weiß derzeit keiner.

Theater gegen Langeweile gibt’s aber trotzdem – Kontaktlos – könnt ihr hier auf unserer Homepage bei jedem Stück einen Trailer sehen. Und so könnt ihr wenigstens einen kleinen Eindruck von dem bekommen, was sonst so läuft bei uns im Theater.

Einfach unter Stücke gucken, da auf das jeweilige Bild klicken – Trailer ansehen. Viel Spaß! Wenn sich für uns alle die Lage wieder entspannt hat, freuen und wir uns schon jetzt, Sie / Euch ab dem 20.04. wieder im Theater begrüßen dürfen / können.

Kultur hamstern heißt es dann!!!!

Wir freuen uns auch auf Euch!

Bleiben Sie / bleibt gesund!

Chocolat-Cacao – verschoben wegen Corona auf 2021

Leider müssen wir auf Grund der inzwischen weltweiten Corona-Krise unser interkulturelles Theaterstück mit Bouaké / Elfenbeinküste, das im Sommer in Reutlingen auf die Bühne kommen sollte, vor erst auf Eis legen. In der derzeitigen Situation können wir leider nicht weiter planen. Wir werden die deutsch-ivorische Koproduktion mit der „Compagnie KBL Katana Club de Bouaké“ auf das Jahr 2021 verschieben.

Verschoben wegen Corona auf 2021

„Chocolat-Cacao“, die deutsch ivorische Koproduktion, hatte im Oktober letzten Jahres eine fulminante Premiere und Tournee an der Elfenbeinküste erlebt. Im Moment können wir euch nur viele Fotos von unserer Arbeit dort zeigen und euch berichten, was schon alles passiert ist und worum es in unserem Stück „Chocolat“ geht…

Mehr über Chocolat-Cacao erfahren

Premiere: Kindertheaterclub „Till Eulenspiegel – er ist immer noch da“

Eine Geschichte zwischen Theater und Kunst frei nach Till Eulenspiegel von Erich Kästner für Kinder von 6 – 11 Jahren. Über 6 Monate haben sich die Kinder zwischen 6 und 11 Jahren des KTC eigene Geschichten ausgedacht rund um den berühmten Till Eulenspiegel und gemeinsam Bühnenbild und Kostüme gebastelt. Am 9. Mai 2020 kommt ihr selbsterfundenes Stück zur Aufführung.

Hier gibt´s weitere Informationen zum Stück und zur Premiere

Premiere TeenieTheaterTreff im Juni: Heiße Zeiten

Eigenproduktion zum Klimaschutz – nicht nur freitags.

Für Jugendliche von 12 – 17 Jahren + Erwachsene. Angespornt durch die Fridays for Future Bewegungen, haben Jugendliche des TTT seit Herbst 2019 ein eigenes Theaterstück zur Klima-Schutz erarbeitet.

Hier gibt´s weitere Informationen zum Stück und zur Premiere

„Die große Tierwanderung“ ist von der Kaleidoskop-Jury ausgewählt

Die Kaleidoskop-Jury hat „die große Tierwanderung“ für die Kaleidoskop-Theatertage 2018 ausgewählt.

Die Bewertung der Jury

Die große Wanderung nimmt uns mit großer Leichtfüßigkeit auf eine Reise auf engstem Raum. Äußerst lustvoll gelingt es dem Theater Patati-Patata den Zuschauenden mit reduzierten Mitteln eine andere Welt vor Augen zu führen. Ganz bewusst spreche ich hier von reduzierten Mitteln und nicht von einfachen Mitteln.

Beeindruckend ist hierbei sicherlich die gestalterische und spielerische Reduzierung aufs Wesentlichste. Betrachtet man die Figuren dieses gelungenen Figurenspiels, so passen diese vermutlich alle in eine kleine Reisetasche. Auch die restlichen Bühnenelemente sind sehr kompakt. So begeben wir uns mit einer Zebra-Karawane auf Reise, die in erster Linie dadurch als Zebragruppe erkennbar wird, dass die aus Holzklötzchen bestehenden Körperteile schwarz-weiß- gestreift gestaltet sind. Ansonsten sind sie zunächst einmal eckige Holzklötzchen, die allerdings voller Leben stecken.

Noch beeindruckender wirken die unterschiedlichen Situationen, Nöte und Problemstellungen, denen wir als Mitreisende unterwegs begegnen. Die Themen von Migration und Exodus, die Umweltveränderungen erzwingen, werden bei der großen Wanderung spielerisch und altersgemäß transformiert. Zentral setzt das Theater Patati-Patata hierbei auf die Schaulust der Zuschauer*innen. Ergänzend dazu wird die Tonebene auf faszinierende Weise als zusätzliche Darstellungsebene bespielt. So wird das Brüllen des Löwen durch einen Haarkamm erzeugt oder das Abbeißen einer Karotte zur Vertonung von Essgeräuschen der Zebraherde eingesetzt.

Am insgesamt beeindruckendsten erscheint im Verlauf der kompletten Aufführung der Spielgeist, mit dem es Sonka Müller gelingt die Erzählung an das Publikum zu vermitteln. Trotz all ihres Einsatzes und der Energie, mit der sie die Handlung vorantreibt, gelingt es ihr stets sich im Hintergrund des Bühnengeschehens zu halten. Im allerbesten Sinne tritt sie als Vermittlerin der Handlung auf, die sich immer wieder aufs Neue von den plötzlichen Änderungen im Ablauf überrascht zeigt. Hierdurch gelingt es ihr aus der Position der allwissenden Erzählerin auszusteigen. Stattdessen bringt sie sich selbst von Anbeginn situativ mit in die Bühnensituation ein. Immer wieder aufs Neue gerät auch sie als Bühnendarstellerin in schicksalhafte Situationen voller Unwägbarkeiten. Im Vergleich zu Wassernöten, Dürren oder gar Kriegen erscheint eine Auseinandersetzung mit der Tontechnik natürlich banal, aber auch hierin versteckt sich eine wichtige Parabel: Das, was allzuoft als schicksalhaft auf uns einwirkende Außenwelt wahrgenommen wird, kann auch von uns beeinflusst werden.

Jörg Thums, Februar 2018

Download der Meldung als PDF

Dokumentarfilm zum Jugendtheateraustauschprojekt 2016 „Afrika – Europa die Flucht nach vorne“

Dokumentarfilm zum bilateralen Jugendtheateraustauschprojekt 2016 „Afrika – Europa die Flucht nach vorne“

In den letzten drei Wochen waren wir zu einem neuen Projekt in Kooperation mit dem Goetheinstiut in Abidjan wieder an der Elfenbeinküste tätig. Diemal ging es um Fortbildungen im Bereich
„Theatermittel im Fremdsprachenunterricht“ für Lehrer und Schüler.

Am Tag vor meiner Abreise dorthin ist endlich der 25-minütige Dokmentarfilm fertig geworden, den die Filmerin Kerstin Risse und ich aus allen Filmaufnahmen aus Bouaké von Alex Boy und allen Filmaufnahmen von Frau Risse in Reutlingen so wie aus einer Auswahl aus ca. 6.000 Fotos über das bilaterale Projekt 2016 erstellt haben.

Thema des Filmes ist: Interkulturelle Theaterarbeit – von Null auf hundert

Quasi druckfrisch wurde der Film in den letzten Wochen von mir mehrfach an der Elfenbeinküste gezeigt: Im Goetheinstitut  für die Spieler aus Bouaké, die inzwischen in Abidjan studieren. Außerdem wurde der Film im Goethesinstitut im Rahmen meiner Lehrerfortbildung „Theatermittel im Fremdsprachenunterricht“ gezeigt für alle Kursteilnehmer und die Mitarbeiter des GI.

Und dann gab es in Bouaké noch eine echte Filmpremiere bei einem Musiker von der Musikgruppe „Katana Club“ zu Hause –  Dazu kamen die Spieler aus Bouaké, der Filmer Alex Boy, Musiker, Schauspieler und  Lehrer.

So und nun sollten Sie auch die Möglichkeit haben, den Dokumentarfilm zum Projekt 2016 zusehen: Sie können den Film über Vimeo ansehen aber nicht downloaden. Wer Interesse an der Datei hat, dem können wir ihn z. B.auch per wetransfer zukommen lassen. Bei Bedarf können wir Ihnen auch eine DVD zukommen lassen.