Alex und die gelbe Maus

eine Mäusegeschichte über echte Freundschaft und den großen Wunsch, geliebt zu werden. Frei nach dem Bilderbuch „Alexander und die Aufziehmaus“ von Leo Lionni

Rumps, es klirrt und scheppert und dann ein spitzer Schrei „Ihhhh, eine Maus“. Alex kann sich gerade noch in sein Mauseloch retten, dabei wollte er doch nur ein paar Brotkrümelunter dem Frühstückstisch einsammeln. „Immer schreien sie, wenn sie mich sehen. Keiner mag mich“, denkt Alex. Eines Mittags traut sich Alex vor bis ins Kinderzimmer: was steht denn da vor ihm? Eine gelbe Maus mit Rädern und einer Kurbel im Rücken? „Ich bin Willa, die Aufziehmaus, das Lieblingsspielzeug von Anna. Ich darf alles, sogar bei ihr im Bett schlafen“, prahlt die Aufziehmaus.

„Was“, denkt Alex, und wünscht sich nichts sehnlicher als auch eine Maus mit Rädern und Kurbel zu werden. Doch als eines Tages Willa mit abgebrochener Kurbel in einer Kiste liegt und jammert: „Ich komme auf den Müll“, hat Alex nur noch einen Wunsch: Seine Freundin zu retten.

Pressestimmen

Kindgerecht und sehr einfühlsam wird die Geschichte von Sonka Müller gespielt, es gelingt ihr übergangslos in die verschiedenen Rollen zu schlüpfen. Mal agiert sie als Erzählerin, dann als Alex, als Willa, als Anna oder ihre Mutter. Mimik, Gestik und Stimme machen es einfach, den Rollenwechseln zu folgen. Bühnenbild und Requisiten sind einfach gehalten und lassen Platz für die Phantasie der kleinen Zuschauer, die dem Geschehen auf der Bühne gespannt folgen. Mucksmäuschen still ist es bei der nächtlichen Szene, in der Alex und die Eidechse sich bei Monden- schein begegnen. Die Szenerie ist wunderhübsch anzusehen…

Reutlinger Nachrichten

Ein Käsemond fürs Happy End… Adalbert Sedlmeier’ s effektvolle Beleuchtung zaubert geheimnisvolle Mondschein- stimmung auf die Bühne, gebannt verfolgen die kleinen Zuschauer Sonka Müller’ s Schattenspiel. (…) Hinter der scheinbar simplen Frage, wie es Alex eigentlich geht, steckt ein komplexer Grundgedanke. Diesen nachzuvollziehen fällt den jungen Zuschauern nicht schwer. PATATI-PATATA serviert Identifikationsmöglichkeiten quasi auf dem Silbertablett, und bald sind Große und Kleine tief in die Welt von Alex und Willa eingetaucht.

Reutlinger Generalanzeiger

Wenn Mäuse träumen… Müller ist in einer Person überaus bewegliche Puppenspielerin, Erzählerin und Schauspielerin. Wenn sie in einer Schlüsselszene mit Nacht und Mond auch noch Elemente des Schattenspiels einsetzt, bekommt das Stück sogar etwas geheimnisvoll märchenhaftes. Und die Katze wird beinahe lebendig wie die Maus Alex, wenn Müller ihr Mimik und Gestik verleiht.

Schwäbisches Tagblatt

Beteiligte

Es spieltSonka Müller
RegieAdalbert Sedlmeier

Technisches

Zielgruppeab 3 Jahren
TechnischesSpielfläche 3,5 x 3,5 m, Höhe 2,6 m, Verdunklung. 2 getrennte Stromkreise oder Starkstrom erforderlich.

Presseinfos